Essen und Trinken

Bier ohne Gentechnik

Die Kennzeichnung von gentechnikfreien Lebensmitteln wird immer bedeutsamer – auch in der Bierbranche: Zwar gilt Bier grundsätzlich in Deutschland als das sauberste Lebensmittel. Denn laut Reinheitsgebot von 1516 sollten “zu keinem Bier mehr Stücke allein als Gerste, Hopfen und Wasser verwendet und gebraut werden”.

Die absolute Reinheit ist jedoch vor dem Hintergrund der wachsenden Globalisierung heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Der Markt der für die Bierproduktion notwendigen Rohstoffe wird immer internationaler, das birgt die Gefahr von Verunreinigungen und gentechnisch veränderten Rohstoffen.

Deshalb hat sich Oettinger als erste Brauerei Deutschlands entschlossen, das gesamte Biersortiment mit dem Gütesiegel “Ohne Gentechnik” zu kennzeichnen. Dafür werden alle Rohstoffe und der gesamte Herstellungsprozess regelmäßig durch ein unabhängiges Institut auf Gentechnikfreiheit überprüft. “Mit dem Siegel geben wir dem Verbraucher Gewissheit, dass nicht die geringste Spur von gentechnisch veränderten Rohstoffen in unserem Bier enthalten ist.

Damit möchten wir eindeutig, nachvollziehbar und transparent Stellung beziehen”, sagt Dirk Kollmar, Inhaber und Geschäftsführer bei Oettinger. Für die Verwendung des Siegels müssen sich die Hersteller an ein Kontrollverfahren halten, um eine lückenlose Qualitätskontrolle und die Gentechnikfreiheit zu gewährleisten.

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