Gesundheit

E-Zigaretten – Erster Schritt zur Rauchentwöhnung

Mit dem Rauchen aufzuhören gelingt ohne Unterstützung nur 3 bis 6 % aller Raucher beim ersten Versuch. Mit der E-Zigarette können Sie aufgrund der Nikotinzufuhr die Entzugserscheinungen beträchtlich mildern und ihre Erfolgschancen somit erhöhen.

Zudem wird Rauchen gesellschaftlich immer stärker geächtet. Wenn Sie auch an Orten wie Bahnhöfen, Flughäfen oder Kneipen eine Zigarette genießen wollen, sind E-Zigaretten eine Alternative zu herkömmlichen Produkten.

Einsteigertipps für Dampfer

Da der Markt an verschiedenen E-Zigaretten, Akkus, Verdampfern und vor allem Liquids für Einsteiger jedoch fast unüberschaubar geworden ist, haben wir die folgenden Informationen für Sie zusammengetragen. Auf diese Weise können Sie eine fundierte Entscheidung darüber treffen, wie Ihr Start ins Dampferleben am besten gelingt.

Welche Nikotinstärke sollte ich wählen?

Dies ist eine Entscheidung, die in jedem Fall individuell getroffen werden muss. Eine Faustregel ist, dass das Liquid umso stärke sein sollte, je mehr geraucht wurde. Die Reduzierung des Nikotins sollte erst erfolgen, nachdem Raucher sich von normalen Zigaretten entwöhnt haben. Das erleichtert den Umstieg und die spätere Nikotinreduzierung erheblich.

Glücklicherweise ist die Auswahl bei der Nikotinstärke nicht annähernd so hoch wie bei den Geschmacksrichtungen. Gängige Nikotinstärken bei Liquids sind:

  • None – 0 mg: nikotinfrei
  • Medium – 9 mg: 1 ml entspricht ungefähr 20 Zigaretten mit jeweils 0,45 mg Nikotin
  • High – 18 – mg: 1 ml entspricht 20 Zigaretten a 0,9 mg Nikotin, der Nikotingehalt ist also sehr hoch.
  • Manche Hersteller bieten auch noch stärkere Liquids an, die mehr als 20 mg Nikotin pro Milliliter enthalten.
  • Auf dem Markt gibt es Liquids teilweise auch in anderen Abstufungen.

Grundsätzlich wird bei allen Liquids der Nikotingehalt in mg pro Milliliter angegeben, auch wenn die meisten Liquids in 10 Milliliter-Fläschchen angeboten werden.

Wenn Sie ihr Rauchverhalten mit dem Nikotingehalt abgleichen, erhalten Sie eine gute Grundlage. Sind Ihnen die Abstufungen zu groß, haben Sie die Möglichkeit, zwei verschiedene Liquids mit unterschiedlichen Nikotinstärken so zu mischen, dass es Ihren ehemaligen Gewohnheiten am Nächsten kommt. Dabei sollten Sie jedoch eher zu viel als zu wenig Nikotingehalt wählen. Auf diese Weise wird ein Nikotindefizit verhindert und die Umgewöhnung erleichtert.

  • Liquids mit hohem Nikotingehalt sind vor allem für sehr starke Raucher geeignet.
  • Wer nur wenige Zigaretten am Tag rauchte, ist mit einem Liquid mit einem Nikotingehalt von 9 mg besser bedient.
  • Wer absoluter Gelegenheitsraucher ist und beispielsweise nur in Verbindung mit Alkohol nach einer Zigarette greift, kann versuchen, sich aus Liquids mit niedrigem Nikotingehalt und nikotinfreien Liquids eine geeignete Mischung zu erstellen.
  • Völlig nikotinfreie Liquids benutzen hauptsächlich ehemalige Raucher, die sich schrittweise vom Nikotin entwöhnt haben, aber das Gefühl des Rauchens nach wie vor schätzen.

Warnung:

Liquids mit einem Nikotingehalt, der 20 mg übersteigt, sollten Sie niemals verwenden. Auch wenn Sie ehemals sehr starker Raucher waren, übersteigt ein so hoher Nikotingehalt die Grenzen dessen, was für Ihre Gesundheit vertretbar ist. Die bessere Alternative ist es, häufiger zu dampfen.

Wie finde ich die beste E-Zigarette?

Auch hierfür gibt es leider keine eindeutige Antwort. Es gibt eine große Auswahl an guten Verdampfern, Akkus und Tanks für E-Zigaretten. Jeder einzelner Hersteller und jedes einzelne Produkt bietet verschiedene Vor- und Nachteile. Deswegen hilft hier leider nur, solange E-Zigaretten-Komponenten auszuprobieren, bis das optimale Setup für den eigenen Bedarf gefunden worden ist. Die folgenden Einsteigertipps für E-Zigaretten helfen jedoch dabei, eine passende E-Zigarette zu finden, die ihr Geld wert ist:

Kauftipps für E-Zigaretten:

  • Nicht auf die Größe achten

Natürlich wollen Raucher ein ähnlich handliches Gerät, das möglichst unauffällig und platzsparend ist. Dabei sollten Sie allerdings bedenken, dass die Leistungsfähigkeit mit der Größe sinkt. Derzeit kann also eindeutig gesagt werden: Die kleinste E-Zigarette ist nicht die beste E-Zigarette

  • Kompatible E-Zigaretten wählen

Viele Dampfer wollen Ihre Anfangszigarette früher oder später optimieren. Ist die Starterzigarette ein NoName-Produkt, müssen alle Teile der Zigarette neu gekauft werden. Deswegen sollten Interessierte schon beim Erstkauf darauf achten, wie kompatibel die einzelnen Teile mit den gängigen Normen sind.

  • Auf Originalprodukte achten

Dies gilt bei jedem elektronischen Produkt, wird aber gerade bei E-Zigaretten vernachlässigt. Wer nicht die Originalware kauft, sondern ein Nachmachprodukt, erhält anstatt einer guten E-Zigarette Elektroschrott, der im schlimmsten Fall sogar gefährlich sein kann.

  • Doppelte Ausstattung

E-Zigaretten müssen geladen werden. Wenn das Budget es möglich macht, sollten deswegen immer zwei vollständige Sets gekauft werden. Auf diese Weise lassen sich auch Ausfälle von einzelnen Teilen schnell kompensieren.

  • Ersatzteile und Liquids auf Vorrat kaufen

Auch haltbare E-Zigaretten haben einzelne Bestandteile, die verschleißen. Vor allem Verdampfer müssen häufig ersetzt werden. Am wichtigsten ist jedoch ohne Frage die ausreichende Eindeckung mit Liquids. Sie sind stationär noch selten erhältlich. Damit ein Rückfall vermieden werden kann, sollte immer ein Vorrat im Haus sein.

Anfängerprobleme bei E-Zigaretten vermeiden

Das Rauchen von E-Zigaretten unterscheidet sich in manchen Dingen deutlich vom normalen Rauchen. Auf folgende Schwierigkeiten müssen sie gefasst sein:

Der Lungenflash bei der E-Zigarette fehlt.

Der Flash beim Rauchen ist ein Druckgefühl, das beim Inhalieren entsteht. Reicht er beim Dampfen nicht aus, gibt es zum einen die Möglichkeit, den Nikotingehalt im Liquid zu erhöhen. Wesentlich häufiger liegt das Problem jedoch am Verdampfer. Wenn seine Watt- oder Voltzahl regelbar ist, kann die Dampfstärke erhöht werden und so ein Flash erzielt werden.

E-Zigarette wirkt nicht

Der Körper nimmt Nikotin beim Dampfen langsamer auf als beim Rauchen. Wenn das Liquid genügend Nikotin enthält, reicht es in der Regel, etwas abzuwarten.

E-Zigaretten schmecken nicht nach Tabak

Es gibt einige Liquids, die den Tabakgeschmack erstaunlich genau nachahmen. Unabhängig davon ist das Problem hierbei ein psychologisches, denn den wenigsten Rauchern schmeckt ihre Zigarette tatsächlich. Verantwortlich für die positive Bewertung des Tabakgeschmacks ist die Verknüpfung mit der Nikotinzufuhr. Wem es gelingt, stattdessen das Dampfen damit zu assoziieren, wird den Tabakgeschmack nicht vermissen.

Das Liquid schmeckt nicht

Hier hilft nur: Ausprobieren! Es gibt hunderte von verschiedenen Geschmacksrichtungen auf dem Markt. Das Versteifen auf Tabakaromen ist einer der Anfängerfehler bei E-Zigaretten schlechthin. Die E-Zigarette sollte nicht als Ersatz, sondern als Alternative mit neuen Möglichkeiten gesehen werden.

Eine gute Gelegenheit zum entdecken neuer Liquids sind Stammtische oder spezielle Dampfertreffen.

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