Ratgeber Wirtschaft und Soziales

Wissenswertes zum Thema Immobilienmakler

Meist ist der Immobilienmakler ein selbstständiger Gewerbetreibender. Zusätzlich zur Anmeldung eines Gewerbes benötigt jeder Immobilienmakler eine behördliche Erlaubnis gemäß § 34c der Gewerbeordnung. Er hat somit die Erlaubnis zur Vermittlung des Abschlusse oder den Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss. Er kann Verträge abschließen über Grundstücke, Immobilien, Wohnungen, gewerbliche Räume und grundstücksgleiche Rechte.

Für eine erfolgreiche Vermittlung erhält er eine Coutrage, auch Maklerprovision genannt. Der Immobilienmakler schließt einen Maklervertrag zwischen dem Anbieter und/oder dem Nachfrager ab. Der jenige ist dann der Auftraggeber des Immobilienmaklers. Ein Vertrag zwischen Makler und Anbieter/Nachfrager kann schriftlich, mündlich oder durch konkludentes Verhalten geschlossen werden.

Die Makler Provision ist frei verhandelbar, sollte sich aber im Rahmen der gesetzlichen Grenzen befinden. Der Provisionssatz hängt stark von der Marktlage, dem Preis der Immobilie ab.

Übliche Provisionen:

  • 3-6% des Immobilienkaufpreises bei Privatimmobilien
  • 2 netto Kaltmieten bei der Vermietung einer privaten Immobilie
  • bei gewerblichen Immobilien gilt meist ein individueller Provisionssatz.

Die Provisionssätze sind jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer.

Notar und Kaufvertrag – Tipps

Der Notar ist zwar zu umsichtiger und vorausschauender Arbeit angehalten, doch manchen Fallstrick kann er nur mit Hilfe der Vertragsparteien umgehen.

Mietvertrag –Was ist muss enthalten sein?

Was sollte mindestens in einem Mietvertrag zwischen einem ? Dies bezogen auf einen Mietvertrag für Wohnraum.

Des Weiteren hier ein Überblick, was alles in einen Mietvertrag rein sollte. Bitte beachten, dass es sich hier nur um einige Punkte handelt. Es sollte auf individuelle Bedürfnisse oder je nach Objekt angepasst werden.

Mieträume

Hier wird aufgeführt, um welche Räume es sich wo handelt. Hinzu kommen noch diverse Punkte wie Anzahl der Schlüssel, sonstige Räume wie z. B. Waschraum, Kellerraum.

Mietzeit

Es wird festgehalten wie lange und ab wann die Mietzeit läuft. In der Regel wird eine unbegrenzte Mietzeit festgehalten. Es kann aber auch begrenzt auf z. B. ein Jahr sein. Außerdem werden die Kündigungsfristen hier dargestellt, welche je nach Mietzeit unterschiedlich sein kann. Dies geht von 3 Monaten bis zu 12 Monaten, wenn der Mieter über 10 Jahre dort wohnt. Hier bitte an aktuelle Urteile und Gesetze halten.

Miete / Kostenmiete

Kaltmiete und eventuelle Nebenkosten werden hier festgehalten. Die Nebenkosten können sich natürlich am Jahresende als zu niedrig erweisen. Daher genau schauen, ob die Nebenkosten wie z. B. Heizung realistisch auf die eigenen Bedürfnisse ausgerichtet sind.

Mieterhöhungen

Dies gilt in der Regel für preisfreien Wohnraum. Grundsätzlich muss sich natürlich an den so genannten Mietspiegel gehalten werden.

Energieausweis – Welche Informationen enthält der Energieausweis?

Wichtige Kenndaten:

  • Primärenergiebedarf
  • Energieeffizienzklasse (A bis I) des Gebäudes
  • Gebäudetyp, Baujahr, Wohneinheiten etc.
  • Dämmeigenschaften
  • Effizienz der Wärme- und Warmwassererzeugung
  • Endenergiebedarf, Verbrauchswerte Gas, Öl, Strom

Der Energiepass ist aufgeteilt in Deckblatt und Folgeseiten.Auf dem Deckblatt erhält man einen Überblick über Gesamtbewertung des Hauses, eingeteilt in einer Skala von A bis I. (A ist die beste Kategorie).

In den Folgeseiten sind allgemeine Gebäudedaten festgehalten, die Qualität der Außenbauteile (Dämmwerte, Lichtdichtheit, Wärmebrücken. Es gibt einen Hinweis auf den Energiebedarf und dieser gibt Rückschluss ü die angefallenen Kosten. Die Emissionswerte geben Aufschluss über die Umweltbelastungen.Als Letztes werden Tipps zur Modernisierung aufgeführt.

Bedarfsorientierter vs. verbrauchsorientierter Energieausweis

Zwischen dem verbrauchsorientierten und dem bedarfsorientierten Energiepass gibt es eindeutige Unterschiede. Beim verbrauchsorientierten Energieausweis kommt es auf den tatsächlich gemessenen Energieverbrauch an. Bei diesem werden lediglich witterungsbedingte Einflüsse außer Acht gelassen. Der bedarfsorientietre Energieausweis dagegen basiert allein auf den energetischen Kriterien.

Die Ergebnisse des verbrauchsorientierten Energieausweises werden somit dadurch stark beeinflusst, ob das Gebäude zum Zeitpunkt der Ausweisrstellung von einem Single, einem berufstätigen Ehepaar oder von einer 4 köpfigen Familie bewohnt wird. Beim bedarfsorientieren Energiepass hingegen haben solche Faktoren keinen Einfluss.

Fazit:

Der verbrauchsorientiere Energieausweis dokumentiert das Nutzerverhalten.Der bedarfsorientierte Energieausweis jedoch erfasst die energetische Gesamtqualität des Gebäudes und ist somit weitaus objektiver.

 

 

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